Spracherfahrungsansatz
Der Spracherfahrungsansatz geht von folgenden Erkenntnissen aus und unterstützt einen daran orientierten Unterricht:
- Kinder unterscheiden sich am Schulanfang stark in ihren vorschulischen Erfahrungen mit Schrift und Sprache. Die Unterschiede betragen etwa drei bis vier Jahre.
- Kindern lernen unterschiedlich schnell und auf unterschiedlichen Wegen.
- Statt eines pauschalisierten Lehrgangs brauchen sie passende und herausfordernde Angebote, so dass individuelle Zugänge möglich sind und verschiedene sprachliche Voraussetzungen berücksichtigt werden können.
- Kinder lernen besonders dann, wenn sie eigene Hypothesen über die Logik der Schrift aktiv ausprobieren und wenn sie dieses Medium für eigene Zwecke praktisch nutzen können:
- wenn sie lesen, weil sie etwas wissen wollen;
- wenn sie schreiben, weil sie etwas mitteilen wollen.

