Autoren
Heiko Balhorn

Heiko Balhorn ist Professor für Sprachdidaktik an
der Uni Hamburg. Er war Uhrmacher und Grundschullehrer und ist Verleger
und Hochschullehrer. 20 Jahre gab er mit Hans Brügelmann u.a. die
Jahrbücher der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS)
heraus. Darin und in verschiedenen Zeitschriften finden sich Aufsätze
hauptsächlich zum Schriftspracherwerb.Er schreibt für Kinder und
Lehrer. Wie beide lernen, ist sein Interesse.
Erika Brinkmann

Erika Brinkmann ist Professorin für deutsche
Sprache, Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule
Schwäbisch Gmünd. Nach über zwanzig Jahren ist sie noch immer
fasziniert von dem Thema "Kinder auf dem Weg zur Schrift" und versucht,
bei LehrerInnen und Studierenden ebenfalls Interesse dafür auszulösen
und vor allem einen scharfen, diagnostischen Blick für das Können der
Kinder und deren weitere Unterstützung beim Lernen zu entwickeln. In
der Lehre und in zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen kommt es ihr
besonders auf die Verbindung von Theorie und Praxis an. Das schlägt sich in der "Ideen-Kiste: Schrift-Sprache" und der "ABC-Lernlandschaft" nieder.
brinkmann@erz-wiss.uni-siegen.de
Hans Brügelmann

Hans Brügelmann ist Professor für Grundschuldidaktik in Siegen, wo er mit dem Projekt OASE („Offene Arbeits- und Sozialformen entwickeln“) u. a. eine "Elternschule an der Uni" in Gang gesetzt hat. Seine Bücher und Aufsätze beschäftigen sich vor allem mit der "Öffnung des Unterrichts", dem eigenaktiven Schriftspracherwerb von Kindern und Fragen der Schulreform. Aus dem Projekt "Kinder auf dem Weg zur Schrift" sind Konzepte und viele methodische Ideen in die "Regenbogen-Lesekiste" und die "Ideen-Kiste: Schrift-Sprache" eingegangen.
oase@paedagogik.uni-siegen.de
Inge Büchner

Inge Büchner war Lehrerin, sowie Lehreraus- und
-fortbildnerin. Ihr besonderes Interesse gilt den Anforderungen, die
das Lesen- und Schreibenlernen an die Kinder stellt, deren
Herkunftssprache nicht Deutsch ist. Nachdrücklich vertritt sie die
Interessen der mehrsprachigen Kinder. Zur Zeit arbeitet sie am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung.
I.Buechner@t-online.de
Christa Erichson

Christa Erichson
lehrte an der Uni Frankfurt a. M. Ihre Auffassung vom Lernen als einem
fortschreitenden Prozess der Annäherung ("Ranschleichen" wie sie es
gern nennt) hat sie in einer Reihe von Aufsätzen zum Erwerb der
Schriftsprache und zum Sachrechnen vorgestellt. Sie versteht sich als
komparative Didaktikerin, der es auf Stimmigkeit von
lernpsychologischen und allgemeinpädagogischen Ansprüchen einerseits
und fachdidaktischer Realisierung andererseits ankommt.
christa.erichson@t-online.de
Rudolf Kretschmann

Rudolf Kretschmann ist Psychologe, Lehrer und
Professor für Lernbehindertenpädagogik in Bremen. Ihn interessieren vor
allem Störungen des Lernprozesses, insbesondere des Schrifterwerbs. Wie
viele derjenigen, die sich mit Störungen und verlangsamten
Lernprozessen beschäftigen, ist er methodisch akribisch. In diesem
Sinne hat er Material zur Lernstandsbestimmung und Förderung
entwickelt. In jüngster Zeit befasst sich Rudolf Kretschmann vermehrt
mit Fragen der Arbeitsbelastung von Lehrerinnen und Lehrern und hat
Programme zu Stressabbau und zur Stressprävention entwickelt.
rkretsch@uni-bremen.de
www.kretschmann-online.de
Peter May

Peter May beschäftigt sich seit langem in verschiedenen Funktionen mit dem Lernen von Kindern - insbesondere dem Schriftspracherwerb und der Qualität des schulischen Unterrichts - als Lehrer, Schulpsychologe, Forscher, Entwickler und Dozent. Er arbeitet am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. Eines seiner vielen Projekte ist die "Hamburger Schreib-Probe" (HSP).
Falko Peschel

Falko Peschel steht mit seinem Namen für „Offenen Unterricht“. In der von ihm gegründeten „Bildungsschule Harzberg“ bietet der Grundschullehrer und Erziehungswissenschaftler zusätzlich zu zahlreichen Vorträgen und Seminaren an Universitäten (Köln, Siegen u. a.) die Gelegenheit zu Fortbildungen und dem Sammeln praktischer Erfahrungen. Der „Sprachforscher Rechtschreiben“ wurde von ihm zusammen mit Astrid Reinhardt entwickelt.
Gerheid Scheerer-Neumann

Gerheid Scheerer-Neumann war Professorin für den
Lernbereich Deutsch am Institut für Grundschulpädagogik der Universität
Potsdam. Von der Kognitionspsychologie in der Pädagogik bis zur amerikanischen Leseforschung für den deutschen Sprachraum gewann sie eine breite Basis für ihren didaktischen Ansatz: Freiheit und Systematik beim
Schriftsprachenerwerb, d.h. inhaltliche und handlungsorientierte
Offenheit bei gleichzeitiger optimaler Nutzung und Bewusstmachung
sprachlicher Strukturen für alle Kinder, auch die langsam lernenden.
Dass dies möglich ist, zeigen die von ihr verfassten Büchlein der "Regenbogen-Lesekiste" und ihre didaktischen Vorschläge in Jahrbüchern (DGLS) und Zeitschriften.
scheerer@rz.uni-potsdam.de

